Ankündigung: „Erinnern als Objekt” – Kunstworkshop mit Alfred Ullrich

Am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma findet im November 2024 ein künstlerischer Workshop statt.

Veröffentlicht von Redaktion/Dr. Birgit Hofmann

Zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Erinnern lädt der zweitägige Workshop mit dem renommierten österreichischen Künstler Alfred Ullrich ein. Unter seiner Anleitung erlernen Teilnehmer*innen die Technik des Kaltnadeldrucks und des Linolschnitts und können diese für eigene Werke anwenden.

An zwei Tagen können unterschiedliche Techniken ausprobiert werden.

Kurstage sind im November 2024:

Sa, 2.11.2024, 16-18 Uhr

So, 3.11.2024 11-15 Uhr

Teilnehmen können alle interessierten Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahre.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung bis zum 20.10.2024 per E-Mail erforderlich: Bitte schreiben Sie uns kurz den Namen und die Zahl der gewünschten Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Wir freuen uns auf Sie! E-Mail:

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit Hofmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Projekt "Das vergessene Gedächtnis"

Kunstwerk "Persilschein" von A. Ullrich, (c) B. Bundschu/Dokumentations- und Kulturzentrum

Kursleiter und Künstler Alfred Ullrich

Alfred Ullrich, geboren 1948, gehörte zu den ersten Residenten von KüRe#1, dem Stipendienprogramm des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Als Sohn einer Sinteza und Holocaustüberlebenden setzt er sich mit der Geschichte der NS-Zeit, mangelnder Aufarbeitung und anhaltender Diskriminierung auseinander. Sein Repertoire umfasst vielfältige Techniken und Formate bis hin zur Aktionskunst.

So bezieht sich etwa sein Kunstwerk "Persilschein", Teil der Sammlung "Das vergessene Gedächtnis", auf die Strategie von NS-Straftätern in der Nachkriegszeit, sich durch Mitbürger ihre vermeintliche Unschuld attestieren zu lassen.

Kunstwerke von A. Ullrich in der Ausstellung "Das vergessene Gedächtnis", (c) Dokumentations- und Kulturzentrum