Sonderausstellung „Das vergessene Gedächtnis“ verlängert

Veröffentlicht von Dr. Birgit Hofmann

Die Sonderausstellung „Das vergessene Gedächtnis“ erlaubt einen ersten Einblick in eine neue museale Sammlung, die am Dokumentations- und Kulturzentrum entsteht. Das Vorhaben wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) im Rahmen ihrer Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert.

Gezeigt werden in einer Vorabschau Objekte aus der Geschichte von Sinti und Roma, die vom Kampf um Anerkennung und Aufarbeitung, vom Überleben, Neuanfängen und kulturellen Leistungen erzählen. Zeitzeugen des Nationalsozialismus, ihre Kinder und Enkel teilen bewegende Momente ihrer Biografien in lebensgeschichtlichen Videointerviews.

Wegen der großen Nachfrage wurde die Dauer der Sonderausstellung um vier Wochen bis zum 29. September 2024 verlängert. Sie ist hier zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen:

Di 9.30-19.45 Uhr

Mi, Do, Fr 9.30-16.30 Uhr

Sa, So 11.00-16.30 Uhr

Ein Sonderformat ist die „Mittagspausenführung“. Diese wurde bisher für eingeladene Gäste angeboten. An zwei Terminen im September besteht nun für alle Interessierten die Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich bei Snacks auszutauschen.

Mi, 18.9.2024, 12.30-14 Uhr

Mi, 25.9.2024,12.30-14 Uhr

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung erwünscht:

Auch der Stuhl der Großeltern von Franz-Elias Schneck, Symbol des Sesshaftwerdens und Überlebens, ist in der Ausstellung zu sehen (c) Dokumentations- und Kulturzentrum